Magie ist die Kunst der Wandlung


Magie

Jeder besitzt magische Kräfte – in gewisser Weise. In der Psychosophie machen wir uns die jedem Menschen innewohnende Fähigkeit zu Nutze, innere Bilder, Erinnerungen, Energien, Gestalten, Szenen, Muster und Symbole zu verwandeln (merke: nur eigene innere Objekte! Der Begleiter gibt keine aus seiner Welt stammenden Ideen und Phantasien vor).

Zuerst richtet sich der „Patient“ in einer gemütlichen Position ein und entspannt. Dann betritt er mittels einer einfachen schamanischen Bewusstseinstechnik seine Innenwelt und schaut sich zunächst dort um. Was auftaucht, taucht auf und wird nach seiner Bedeutung und seinen Wünschen befragt. Dabei dürfen Gefühle erlebt und ausagiert werden. Wenn es dem „Patienten“ zu viel wird, kann er sich zwischendurch – solange wie nötig – auf die Position des Inneren Beobachters zurückziehen (Achtsamkeitspraxis). Die aufgetauchten inneren Objekte werden, wenn nötig, zu einander in Beziehung gesetzt, und dann eingeladen, sich in unterstützende Kräfte zu verwandeln. Ähnlich wie beim Familienstellen, wo dies äußerlich und mit Darstellerpersonen erfolgt, entsteht vor dem geistigen Auge ein heilsames inneres Bild. Wenn nötig, wird von Patient und Begleiter „nachgearbeitet“ und das Bild schrittweise im Sinne der Integration in die Außenwelt übertragen.

Die Art Magie, wie sie in der Psychosophie zur Anwendung kommt, ist in keinerlei Weise eine Form der Fremdbeeinflussung von außen. Der „Patient“ ist komplett sein eigener Magier. Er verwandelt sich selbst – in dem Maße, wie er das will.