Der Begriff Psychosophie …

Foto: clearlens-images / pixelio.de

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bedeutet „Seelenweisheit“. Die Seele weiß um alles, was sie benötigt, um

* Gesundheit und Freiheit herzustellen und

* Krankheit und Unfreiheit zu überwinden

Ihr Wissen vergisst sie manchmal. Dann kann sie daran erinnert werden und dazu ermutigt werden, ihr Wissen anzuwenden.

Die Aktivierung des Seelenwissens geschieht im Rahmen eines psychosophischen Settings durch den Klienten selbst. Er handelt selbstverantwortlich, unterstützt durch Fragen und Angebote des Therapeuten.

Der Therapeut „weiß nichts“ und gibt nichts vor. Der Klient unternimmt eine Reise zu sich selbst (oder: zu seinem inneren Selbst) und lädt sich den Therapeuten als (zurückhaltenden) Begleiter ein.

Methoden

Die Psychosophie setzt zwar eigene Akzente, erfindet aber nicht alle Räder neu. In die psychosophische Praxis fließen Elemente aus z.B. folgenden Selbstheilungs- und Therapieverfahren ein:

  • Klientenzentrierte Gesprächstherapie
  • GFK (Gewaltfreie Kommunikation)
  • Tiefenentspannung, Wach-Trance
  • Achtsamkeitspraxis
  • Imaginativ-Psychodynamische Prozessarbeit
  • Inneres Familienstellen
  • Sanfte Bioenergetik
  • Meta-Gesundheit
  • Voice Dialogue

ergänzend/flankierend:

  • Yoga
  • Massagen
  • Reiki
  • Natur

Menschenbild

  • Der Mensch ist keine determinierte Maschine, sondern freier Organismus.
  • ein Organismus „funktioniert“ nicht (nach linearen Regeln der Mechanik), sondern er lebt und strebt, wenn er nicht darin beeinträchtigt wird, von selbst nach „Harmonisierung“, „Verbesserung“ und „Höherentwicklung“.
  • Leben basiert auf einem synergetischen Zusammenspiel vieler Elemente und lässt sich nicht mit Logik vorausberechnen.
  • Folglich ist auch die Psyche (Seele) nicht logisch, sodass die „Psychologie“ die Psyche verfehlt.
  • Im Kern (wahres Selbst) ist der Mensch gut.
  • Wenn er mit seinem guten Kern in Verbindung ist, kann er frei und gesund leben.

Diesen Prämissen folgend möchte die Psychosophie dem Menschen eine Hilfe bieten, mit seinem guten Kern in Verbindung zu kommen und das zu beseitigen, was ihn daran bisher gehindert hat.

Verständnis der Seele

  • Seele ist ein Energiefeld, das ausgewogen (Gesundheit) oder unausgewogen (Krankheit) schwingen kann
  • Unheilvolle Erlebnisse können abprallen (Resilienz) oder als „Bilder im Kopf“ (ebenso „im Bauch“/Bauchhirn) abgespeichert und mitunter sehr tief eingraben (Speicherbewusstsein) werden
  • Abgespeicherte Bilder rumoren wie unverdauerter Mageninhalt und bewirken seelisch-körperlich-geistige Beschwerden
  • Ohne gezielte Selbstheilungs- und Selbstbefreiungsmaßnahmen verfestigen sich die Beschwerden immer weiter und rufen Beeinträchtigungen im Denken, Fühlen und Handeln hervor
  • Es kann zu Krankheiten („körperlicher“, „seelischer“ und „geistiger“ Natur) kommen
  • Mögliche weitere Folgen: Beziehungsprobleme, Ärger im Beruf, finanzielle Schwierigkeiten, Frustration, Verringerung oder Verlust der Sozialkontakte usw.

In der Psychosophie wird der Mensch als komplexes Wesen erkannt, das in einen Zustand des Ungleichgewichtes fallen kann (= „Erkrankung“). Ein auftauchendes Symtom ist daher wie ein Bote, der nicht bestraft gehört, sondern als Hinweisgeber genutzt werden sollte. Daher ist eine Hintergrundaufarbeitung nötig, die auch alle abgespeicherten Erlebnisse des bisherigen Lebens als individueller Menschen berücksichtigt und die Einbindung in das Familienenergiefeld der Vergangenheit beinhaltet.